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Der Trauerbegleiter

 

 

„Ein Lebenskreis hat sich geschlossen!“

Trauern, durch die wohl schwersten Stunden, Tage, Wochen, Monate…gehen.
Nach dem Tod Ihres geliebten Menschen ist erst einmal nichts mehr so wie es war. All das Vertraute ist nicht mehr zu finden. Durch das „Jammertal“
hindurch, Erlebtes zu verarbeiten und zu wachsen – so wie der Verstorbene es sicherlich für Sie gewünscht hätte.
Wie soll das gehen? Freunde und Verwandte distanzieren sich – Warum?
Wie viel Zeit darf ich mir nehmen zum Trauern?
Ich kenne all´ diese Fragen als Seelsorger im Bereich der Trauerbegleitung nur allzu gut, sie sind mir sehr vertraut. Es gibt nicht die richtigen Antworten, aber die Suche danach wird Sie nicht in Ruhe lassen.
Sie haben mich gefunden – das alleine sollte Ihnen Mut machen. Ich möchte Ihre Selbstheilungskräfte aktivieren – Sie nach Auswegen suchen lassen.
Sie werden neugierig werden darauf, wie ein Leben danach gelingen kann.
Den wichtigsten Schritt sind Sie bereits gegangen - den Schritt dahin, sich Hilfe von außen zu holen - .
 
" ... ich bin der Mensch, der zurückbleibt... "
 

„Ein Lebenskreis wird sich schließen!“

Trauern, durch die wohl schwersten letzten Tage, Wochen, Monate vielleicht. Ihr letzter Lebensabschnitt hat begonnen, endlich hat es Ihnen jemand gesagt – jetzt ist es bei Ihnen angekommen… .
Vorbei ist das Gerede von „...vielleicht…/...eventuell.../...du musst aber...“
Sich nun Zeit zu nehmen; für den Abschied, für letzte Aussprachen,
für mögliche Versöhnungen, um Platz  für Wut und Enttäuschungen zu schaffen, ohne Rechtfertigung.
Eine große Chance Ruhe zu finden, um sich vorzubereiten auf das, was unvermeidbar ist. Hoffnung zu schöpfen, für eine Zeit des Wiedersehens in der Unendlichkeit unseres Lebens.
Sie haben mich gerade gefunden. Natürlich gibt es Menschen in Ihrem Umfeld, die sehr bemüht um Sie sind, Krankenhausseelsorger, liebenswerte Ärzte, auch das.
Vielleicht brauchen Sie doch ein wenig mehr Abstand bzw. Nähe zu einem Menschen, der ihr ganz persönlicher Begleiter sein könnte. Ein „Brückenbauer“ sozusagen zu den Angehörigen und natürlich zu der nächsten Station.
Als ob es doch eine Selbstverständlichkeit wäre zu gehen, vorzugehen und auf die zu warten, die nachkommen werden – so, wie es jedem vorbestimmt ist. Aber bis dahin wäre eine Unterstützung von außen…
 

" ... ich bin der Mensch, der gehen wird... "